In der Wohnungsgenossenschaft kann man oft günstig wohnen. Allerdings müssen Interessenten erst Mitglied werden. Wie das geht und wie lang die Wartezeiten sind.
«Das genossenschaftliche Wohnen ist eine Mischform zwischen Miete und Eigentum».
Die Genossenschaft gehört ihren Mitgliedern, die damit auch eine entsprechende Eigentümerverantwortung haben. Die Wohnungsgenossenschaft wiederum besitzt die Wohnungen, die sie an ihre Mitglieder vermietet. Der Kreis schließt sich. Das Ziel der Genossenschaft ist sicherer, preisgünstiger, lebenslanger Wohnraum für ihre Mitglieder.
Wohnungsgenossenschaften sind sozialer
Daneben spielen aber auch soziale Aspekte eine Rolle. «Eine Genossenschaft basiert auf den Prinzipien Selbsthilfe, Selbstbestimmung und Selbstverwaltung», sagt Bundesbauminister Peter Ramsauer. «In ihr manifestiert sich bürgerschaftliches Engagement.» So gibt es teilweise Betreuung für die Älteren, Kinderspielplätze oder Gemeinschaftsräume.
Wohnungsgenossenschaften:
Rechte und Pflichten der Mitglieder
Doch nicht nur das: «Die Genossenschaftsmitglieder haben zudem ein weitgehendes Mitwirkungsrecht und können sicher sein, dass sich die Genossenschaft nicht an den Interessen fremder Kapitalgeber orientiert, sondern ausschließlich an denen der Mitglieder», sagt Monika Kegel vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW).
Kann man eine Wohnungsgenossenschaft kündigen?
«Die Mitglieder sind Miteigentümer der Genossenschaft und haben deshalb eine größere Sicherheit als Mieter», sagt Kegel. «Andererseits sind sie flexibler als Wohnungseigentümer, da sie den Mietvertrag- bei Genossenschaften heißt er Nutzungsvertrag- ganz normal kündigen können.» Dem Mieter hingegen kann der Nutzungsvertrag nur gekündigt werden, wenn er gegen seinen Vertrag verstößt, also zum Beispiel die Miete nicht bezahlt. Kündigung wegen Eigenbedarf gibt es bei Wohnungsgenossenschaften nicht.
Pflichtanteil ist Voraussetzung für Mitgliedschaft
Ganz umsonst ist das aber nicht. Wer an einer Wohnungsgenossenschaft interessiert ist, muss zunächst Mitglied werden und Pflichtanteile an der Genossenschaft zeichnen. Die Mitgliedschaft heißt nicht, dass man sofort eine Wohnung bekommt. In München etwa, wo der Immobilienmarkt angespannt ist, muss man sich mit einem Platz auf der Warteliste begnügen.
Wohnungsgenossenschaften haben teils lange Wartelisten
Jörg Sahr von der Stiftung Warentest sagt: «Je attraktiver die Wohnung der Genossenschaft ist, desto länger ist die Wartezeit.» Er rät, die Wohnungssuche über einen längeren Zeitraum anzugehen und sich im Vorfeld über Wohnungsbestand, Vergabekriterien und eventuelle Wartezeiten der einzelnen Genossenschaften zu informieren.
INCO eG - Genossenschaftswohnungen: Reduzierte Mieten, gemeinnützige Bauträger. INCO eG - Das Hauptmerkmal einer Genossenschaftswohnung ist, dass sie von einer gemeinnützigen Bauvereinigung vermietet wird. INCO eG - Daher ist die Miete meistens niedriger als für eine vergleichbare Wohnung auf dem freien Markt.
Sonntag, 23. September 2018
Inco Genossenschaft / Wie funktionieren Wohnungsgenossenschaften?
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